International summer school of humor and laughter |
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Einen interessante Kombination von Vorträgen erwartet einen in der letzten Juliwoche in den Gefilden der Psychiatrie in Tübingen. Humorforscher waren hier zu Gast. Hoch gelegen über der Altstadt wurde also eine Woche gelacht über humorvolle Menschen und ernsthaft Erforschtes über den Humor referiert - ob als Doktorand, der in das Forschungsthema Humor einsteigt oder als langjähriger Forscher. Die Summer School hat sich als Plattform etabliert, auf der man sich einen Überblick verschaffen, Anregungen bekommen und Inhaltliches diskutieren kann. Fundiert berichten Psychologen, Psychiater, Philosophen und Linguisten über ihre Arbeit. Willibald Ruch, Psychologe an der Uni Zürich und einer der fleißigsten Humorforscher im Moment, stellt Struktur und Typologie des Lachens vor. Ob Inkongruenz-Theorien aus dem linguistischen Bereich, Cartoon-Humor oder Methodikprobleme in der Humorforschung, jeder konnte sich das anhören, was für seine eigene Arbeit relevant war. Für mich als Trainerin und Medizinerin waren das vor allem die Forschungsergebnisse zum Thema Humor und Schmerzreduzierung, aber auch der Pilotstudie zu Humor und Gesundheit in Bezug auf psychische Krankheiten, speziell Depression. Endlich bewegt sich etwas in der klinisch relevanten Forschung neben der immer besser werdenden Grundlagenforschung zu Humor, Lächeln und Lachen. Interessant war auch, dass von der Ausbildung der Klinikclowns berichtet wurde. |
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