Christoph Müller

geboren 1970 im katholischen und lebensfrohen Rheinland

Krankenpfleger in der psychiatrischen Pflege

Weiterbildung zum Qualitätsberater im Gesundheitswesen und zur Leitung einer Station

freie Dozenten-und Autorentätigkeit

Wieso setzt Du Dich mit dem Humor in der Pflege, insbesondere in der psychiatrischen Pflege auseinander? Es gibt im Grunde nur eine Antwort auf diese Frage. Wer mit Lachen und Heiterkeit psychisch angeschlagenen Menschen begegnet, der zeigt, dass er menschliche Begegnung will. Und angesichts des unsäglichen Leids in der psychiatrischen Arbeit muss es eine besondere Form der frohen Botschaft geben. Wer soll diese frohe Botschaft verkünden, wenn es nicht die psychiatrisch Pflegenden sind, die 24 Stunden täglich und sieben Tage die Woche den Alltag seelisch leidender Menschen begleiten? Psychiatrisch Pflegende sind das Modell, an dem sich die Betroffenen für die Zeit nach einem stationären Aufenthalt in einer Klinik oder einer nachsorgenden Einrichtung für ein Leben in der Gesellschaft orientieren. Es kann doch nicht sein, dass man sich nach der Fratze des Trübseligen richtet, sondern vielmehr den Optimismus und die Lebensfreude lebt. Mit einem Lächeln im Gesicht lebt es sich besser. Wer es nicht glaubt, sollte es einfach einmal versuchen

Womit sollte man es versuchen? Es macht besonderen Spass, selber in die Rolle eines Narren oder eines Clowns zu schlüpfen. Schliesslich schauen die Till Eulenspiegels und die . mit einer unerwarteten Brille auf die Gegenwart und den Alltag. Und damit schaffen sie etwas, das auf Wikipedia in der folgenden Weise beschrieben wird: Nämlich die Freiheit, durch die eigenen Gefühle einer emotionalen Dramaturgie zu folgen und mit den Mitteln des Humors die gesellschaftlichen Zwänge zu spiegeln und durch clowneske Techniken darzustellen. Es geht nicht darum, die Wirklichkeit quer, sondern vor allem anders zu denken mit der Gefahr verbunden, in die Rolle des Provokateurs zu schlüpfen.

Wer in der Pflege unterwegs ist, die sich letztendlich aber doch nur als pars pro toto innerhalb der gesamtgesellschaft darstellt, hat die Aufgabe, sich als Rote-Nasen-Träger zu verstehen. Angesichts der Sorgen und des Leids der Menschen kann man nicht die Frage nach dem Warum stellen, sondern eher schauen, welche Möglichkeiten gegeben sind, um Perspektiven anzubieten. Mit welcher anderen Brille kann ich auf die Dinge schauen, die mir begegnen? Wie schaffe ich es Heiterkeit zu einer Lebenskunst zu kultivieren?

Wer (psychisch kranken) Menschen Lebensqualität bieten möchte, hat mit dem Handpuppenspiel eine Möglichkeit. Es gibt keine Idealbedingungen, um etwas tun zu können. Man muss es einfach wagen. Das Leben und auch der pflegerische Alltag leben von der Kreativität und der Freiheit, die die Handelnden sich nehmen. Die aktiv Handelnden tragen die Verantwortung für das Drehbuch des Alltags. Wer die Puppen tanzen lässt, wird eine Atmosphäre in sein Umfeld bringen, die für sich selber spricht.

Besonderes Angebot

Die Puppen zum Tanzen bringen Therapeutische Handpuppen in der pflegerischen Arbeit

Die Puppen tanzen lassen [1554 KB] - HumorCareBlatt 13+15 (humorcare.ch)

Kontakt

Mail: arscurae@web.de


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